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Sommer des Wissens

Kresse im Licht und im Dunkeln: Was brauchen Pflanzen?

Kresse keimt schnell und wächst fast überall. Darum ist sie die beste Pflanze für Forscher, die nicht lange warten wollen. Du säst zwei Teller aus und stellst einen davon ins Dunkle. Was passiert wohl?

Kurz gesagt

Im Licht wächst die Kresse grün und kräftig. Im Dunkeln wird sie blass, gelblich und lang und dünn. Pflanzen brauchen Licht, um grünen Blattfarbstoff zu bilden und Zucker herzustellen.

Das brauchst du

  • 2 flache Teller
  • Küchenpapier oder Watte
  • Kressesamen
  • Wasser
  • 1 Fensterbank
  • 1 dunkler Schrank oder 1 große Pappschachtel

10 Minuten Aufbau, 5 Tage beobachtenab 5 Jahren

So geht’s

  1. Teller vorbereitenLege auf beide Teller feuchtes Küchenpapier oder Watte. Es soll nass sein, aber nicht im Wasser schwimmen.
  2. AussäenStreue auf beide Teller gleich viele Samen und drücke sie leicht an.
  3. AufstellenStelle einen Teller auf die helle Fensterbank. Den anderen stellst du in den dunklen Schrank oder deckst ihn mit der Pappschachtel ab.
  4. Jeden Tag gießen und schauenHalte das Papier feucht. Schau täglich nach und notiere oder fotografiere, wie die Kresse aussieht.

Was passiert da?

Eine Pflanze ist in den ersten Tagen noch von der Nahrung im Samen abhängig. Daraus wächst sie. Findet sie Licht, bildet sie den grünen Farbstoff Chlorophyll und fängt an, mit Licht selbst Zucker herzustellen. Das nennt man Photosynthese.

Im Dunkeln streckt sich die Pflanze nach oben, um Licht zu suchen. Der Stängel wird lang und dünn, die Blättchen bleiben klein und gelb. Ohne Licht kann sie keinen grünen Farbstoff aufbauen. Länger als ein paar Tage hält sie so nicht durch.

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